
Löse und verbinde! (lat. Solve et coagula): alchemistische Schlüsselformel für die Prozesse des Analysierens, Trennens oder Auflösens und das anschließende Zusammenfügen zu einem besseren Ergebnis.
(Quelle: Wictionary.org)
Löse und verbinde
eine Handvoll Menschen, die sich
nie begegnet sind, die nur was erleben wollen:
eine Nacht im Iglu (Inuktitut für Haus), dass es erst zu bauen
gilt. Klar, aus Schnee (kostet nichts), aber schwer vom vielen Regen.
Wir sind nicht im Polargebiet, sondern mitten in Europa. Wir riskieren
nichts, nur Schnupfen. Wir beugen uns der größeren Notwendigkeit, aus ein paar Ichs ein/Wir zu machen, wenn auch nur vorübergehend und grade
deshalb so gefragt. Im Steilhang (klug gewählt), der Bauplatz mit dem Schnee-steinbruch, weil schwere Blöcke leichter abwärts zu bewegen sind. Wir stapeln
sie im Kreis. Zunehmend, Neigung. Zwischen uns und allen Blöcken: dass sie
nur nicht auf uns krachen! Aber Kuppeln sind perfekt, wenn sie erst mal fertig
sind. Bis dahin, Wumms, statt Mörtel: dass die Schneekristalle schmelzen und
sich wieder neu verbinden! Wir verputzen jede Fuge gleich mit butterweichem Schnee. Wir graben uns vom tiefsten Punkt (Kältefalle), schräg nach oben,
rein ins Iglu, wie ein Maulwurf. Schnauzen rotzverschmiert, statt rosig.
Drinnen, blaues Licht (kein Display). Draußen, abendlichtgoldene
Kuppeln, durch die alles Licht durchscheint: Millionen kleiner
Fenster! Schlafen? Wie ein Stein (Akku tot). Text
bricht — ab —- Verstanden — ?
Am nächsten Morgen
kommt es, wie es kommen muss.
Löse und verbinde (rückwärts!), sprich: zurück ins Leben,
wo Bauen (ohne Schnee) zu teuer, und Alchemisten selten sind. Aber Dankbarkeit
für Betten (und für Ladekabel) und für blaue Knie (vom Eis).
Bei Berührung, schöne Schauer —
Löse und verbinde! (Schöne Schauer), 2024
Foto: Abendstimmung Oberdamüls, eigenes Bild, 2024
Danke, Christoph Oberhauser! Danke, Roman, Luzian und Team.

Löse und verbinde (lat. Solve et coagula): alchemistische Schlüsselformel für die Prozesse des Analysierens, Trennens oder Auflösens und das anschließende Zusammenfügen zu einem besseren Ergebnis.
(Quelle: Wictionary.org)
Löse und verbinde
eine Handvoll Menschen, die sich
nie begegnet sind, die nur was erleben wollen:
eine Nacht im Iglu (Inuktitut für Haus), dass es erst zu
bauen gilt. Klar, aus Schnee (kostet nichts), aber schwer vom
vielen Regen. Wir sind nicht im Polargebiet, sondern mitten in Europa.
Wir riskieren nichts, nur Schnupfen. Wir beugen uns der größeren
Notwendigkeit, aus ein paar Ichs ein/Wir zu machen, wenn auch nur vorübergehend und grade deshalb so gefragt. Im Steilhang (klug gewählt), der Bauplatz mit dem Schneesteinbruch, weil schwere Blöcke leichter abwärts zu bewegen sind. Wir stapeln sie im Kreis. Zunehmend, Neigung. Zwischen uns und allen Blöcken: dass sie nur nicht auf uns krachen! Aber Kuppeln sind perfekt, wenn sie erst mal fertig sind. Bis dahin, Wumms,
statt Mörtel: dass die Schneekristalle schmelzen und sich wieder neu verbinden! Wir verputzen jede Fuge gleich mit butterweichem Schnee.
Wir graben uns vom tiefsten Punkt (Kältefalle), schräg nach oben,
rein ins Iglu, wie ein Maulwurf. Schnauzen rotzverschmiert, statt rosig.
Drinnen, blaues Licht (kein Display). Draußen, abendlichtgoldene
Kuppeln, durch die alles Licht durchscheint: Millionen kleiner
Fenster! Schlafen? Wie ein Stein (Akku tot). Text —
bricht — ab —- verstanden — !?
Am nächsten Morgen
kommt es, wie es kommen muss.
Löse und verbinde (rückwärts!), sprich: zurück ins Leben,
wo Bauen (ohne Schnee) zu teuer, und Alchemisten selten sind. Aber
Dankbarkeit für Betten (und für Ladekabel) und für blaue Knie (vom Eis).
Bei Berührung, schöne Schauer —
Löse und verbinde! (Schöne Schauer), 2024
Foto: Abendstimmung Richtung Furkajoch, eigenes Bild, 2024
Danke, Christoph Oberhauser! Danke, Roman, Luzian und Team.

Löse und verbinde! (lat. Solve et coagula): alchemistische Schlüsselformel für die Prozesse des Analysierens, Trennens oder Auflösens und das anschließende Zusammenfügen zu einem besseren Ergebnis. (Quelle: Wictionary.org)
Löse und verbinde eine Handvoll Menschen, die sich nie begegnet sind, die nur was erleben wollen: eine Nacht im Iglu (Inuktitut für Haus), dass es erst zu bauen gilt. Klar, aus Schnee (kostet nichts), aber schwer vom vielen Regen. Wir sind nicht im Polargebiet, sondern mitten in Europa. Wir riskieren nichts, nur Schnupfen. Wir beugen uns der größeren Notwendigkeit, aus ein paar Ichs ein/Wir zu machen, wenn auch nur vorübergehend und grade deshalb so gefragt. Im Steilhang (klug gewählt), der Bauplatz mit dem Schneesteinbruch, weil schwere Blöcke leichter abwärts zu bewegen sind. Wir stapeln sie im Kreis. Zunehmend, Neigung, zwischen uns und allen Blöcken: dass sie nur nicht auf uns krachen! Aber Kuppeln sind perfekt, wenn sie erst mal fertig sind. Bis dahin, Wumms, statt Mörtel: dass die Schneekristalle schmelzen und sich wieder neu verbinden! Wir verputzen jede Fuge gleich mit butterweichem Schnee. Wir graben uns vom tiefsten Punkt (Kältefalle), schräg nach oben, rein ins Iglu, wie ein Maulwurf. Schnauzen rotzverschmiert, statt rosig. Drinnen, blaues Licht (kein Display!). Draußen,
abendlichtgoldene Kuppeln, durch die alles Licht durchscheint: Millionen kleiner Fenster! Schlafen? Wie ein Stein (Akku tot). Text — bricht — ab —- Verstanden —
Am nächsten Morgen kommt es, wie es kommen muss. Löse und verbinde (rückwärts!), sprich: zurück ins Leben, wo Bauen (ohne Schnee) zu teuer, und Alchemisten selten sind. Aber Dankbarkeit für Betten (und für Ladekabel) und für blaue Knie (vom Eis). Bei Berührung, schöne Schauer —
Löse und verbinde! (Schöne Schauer), 2024
Foto: Abendstimmung Richtung Furkajoch, eigenes Bild, 2024
Danke, Christoph Oberhauser! Danke, Roman, Luzian und Team.
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